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Qualitätsgemeinschaft Erdwärme. Diese unabhaengige Initiative wird unterstützt von: lebensministerium.at

Vier Voraussetzungen

Neben einem effizienten Wärmepumpen-Aggregat beeinflussen folgende 4 Faktoren den optimalen Betrieb Ihres Heizsystems.

  1. Wärmeabgabesystem
    Je höher die sogenannte Vorlauftemperatur ist, desto höher muss die Umweltwärme „gepumpt“ werden. Da die Wärmepumpe mit Strom betrieben wird, steigen dadurch auch die Heizkosten. Ideale Vorlauftemperaturen liegen unter 35 °C und sind praktisch nur mit einer Niedertemperaturheizung möglich, d.h. Fußboden-, Wandheizung oder spezielle Niedertemperatur-Heizkörper.
  2. Gebäudedämmung
    Ein niedriger Heizwärmebedarf (HWB)* Ihres Gebäudes ist wichtig. Denn nur gut gedämmte Gebäude können mit einer Niedertemperaturheizung geheizt werden. Ideal ist ein HWB* < 50 kWh/m2a
  3. Wärmequelle
    Ideal ist eine Wärmequelle mit konstant hoher Temperatur. Deshalb kommen praktisch nur Erdreich oder Grundwasser in Frage. Je höher die Temperatur der Wärmequelle, desto kostengünstiger arbeitet die Wärmepumpe. Bei Luft-Wärmepumpen ist die Effizienz im Hochwinter am schlechtesten. Denn gerade wenn die Energie am dringendsten benötigt wird, ist auch die Luft am kältesten.
  4. Planung und Ausführung
    Letztendlich bekommen Sie nur dann eine effiziente Wärmepumpen-Heizung, wenn das Gesamtsystem Wärmepumpe-Wärmeabgabe-Wärmebedarf (Gebäude)-Wärmequelle sorgfältig geplant und ausgeführt wird. Vertrauen Sie deshalb nur Planern und Professionisten mit einschlägiger Erfahrung!

* Der Heizwärmebedarf (HWB) gibt die Energiemenge an, die das Heizungssystem pro Heizperiode abgeben muss, um die Raumtemperatur konstant auf 20 °C zu halten. Diesen Wert finden Sie am Energieausweis!