FAQ Kontakt
Qualitätsgemeinschaft Erdwärme. Diese unabhaengige Initiative wird unterstützt von: lebensministerium.at

Die Förderungen des Landes

Das Land Tirol fördert Wärmepumpen-Heizungen in Neubauten und Sanierungen. Der Einsatz innovativer klimarelevanter Heizungs- und Warmwasserbereitungssysteme ist Voraussetzung für die Gewährung der Wohnbauförderungsmittel.

Dazu zählt auch die Wärmepumpe für Heizzwecke mit Wärmequelle Erdreich oder Grundwasser und unter bestimmten Voraussetzungen auch Luft. Weiters müssen bestimmte Qualitätsanforderungen eingehalten werden.

Neubau
Eine Wärmepumpe für Heizzwecke mit Wärmequelle Erdreich oder Grundwasser ist im Neubau dann einsetzbar wenn sie:

  • die Hauptheizung darstellt und mit Niedertemperaturverteilung unter 35°C betrieben wird
  • eine Jahresarbeitszahl größer gleich 4 aufweist (Nachweis durch Berechnungsprogramm "JAZcalc" laut Richtlinie)
  • ein Wärmemengen- und Stromzähler eingebaut und die Abnahmebestätigung F87 ausgefüllt wurde

Eine Wärmepumpe für Heizzwecke mit Wärmequelle Luft ist im Neubau einsetzbar wenn sie:

  • die Hauptheizung darstellt und mit Niedertemperaturverteilung unter 35°C betrieben wird
  • in ein Gebäude mit maximal 300 m² Nutzfläche und einem Heizwärmebedarf von maximal 25 kWh/m²a eingebaut wurde
  • ein Wärmemengen- und Stromzähler eingebaut und die Abnahmebestätigung F87 ausgefüllt wurde.

Höhe des Zuschusses:
Unter oben genannten Voraussetzungen wird der Einbau einer Wärmepumpe bei Gebäude unter 300 m² Nutzfläche mit 2 Punkte und über 300 m² Nutzfläche mit 1 Punkt gefördert.

Die Höhe des Zuschusses ergibt sich aus der Gesamtzahl der Punkte multipliziert mit der förderbaren Wohnnutzfläche (1 und 2 Personen höchstens 85 m², 3 Personen höchstens 95 m² und ab 4 Personen höchstens 110 m²) und multipliziert mit einem Punktewert von EUR 8,--.

Sanierung
Eine Wärmepumpe für Heizzwecke mit Wärmequelle Erdreich oder Grundwasser ist in der Sanierung dann einsetzbar wenn sie:

  • die Hauptheizung darstellt und mit Niedertemperaturverteilung unter 45°C betrieben wird
  • eine Jahresarbeitszahl größer gleich 4 aufweist (Nachweis durch Berechnungsprogramm "JAZcalc" laut Richtlinie)
  • ein Wärmemengen- und Stromzähler eingebaut und die Abnahmebestätigung F87 ausgefüllt wurde

Eine Wärmepumpe für Heizzwecke mit Wärmequelle Luft ist in der Sanierung einsetzbar wenn sie:

  • die Hauptheizung darstellt und mit Niedertemperaturverteilung unter 35°C betrieben wird
  • in ein Gebäude mit maximal 300 m² Nutzfläche und einem Heizwärmebedarf von maximal 25 kWh/m²a eingebaut wurde
  • ein Wärmemengen- und Stromzähler eingebaut und die Abnahmebestätigung F87 ausgefüllt wurde.

Höhe des Zuschusses:
Unter oben genannten Voraussetzungen wird der Einbau einer Wärmepumpe im Rahmen der Sanierung gefördert.

Die Art der Förderung hängt von der Form der Finanzierung der förderbaren Sanierungsmaßnahmen ab.

  • Finanzierung mit Bankkredit - Annuitätenzuschuss (AZ)
    35% der Anfangsbelastung des Kredits (Mindestlaufzeit 10 Jahre)
    Der Annuitätenzuschuss wird halbjährlich ausbezahlt und auf die Dauer von maximal 12 Jahren gewährt.
    Die Auszahlung erfolgt nach der Endabrechnung des Vorhabens zu den vom Kreditgeber in der Verpflichtungserklärung angegebenen Kreditkonto.
  • Finanzierung mit Eigenmitteln - Einmalzuschuss (EZ)
    25% der förderbaren Gesamtbaukosten

Downloads:

Wohnbauförderung (Neubau oder Ersterwerb)        A1
Antrag Neubau

Wohnhaussanierung                                                 A5
Antrag Altbau

Abnahmebestätigung Wärmepumpenanlage           F87
Abnahmebestätigung

Download JAZcalc Tirol

Weiterführende Informationen zu Förderungsvoraussetzungen für sämtliche Förderungsbereiche und Antragsformulare finden Sie im Internet unter: http://www.tirol.gv.at/wohnbau