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Qualitätsgemeinschaft Erdwärme. Diese unabhaengige Initiative wird unterstützt von: lebensministerium.at

Die Förderungen des Landes

  • Umfassende energetische Sanierung und kleine Sanierung
  • Förderung Heizungsumstellung
  • Förderung von Wärmepumpen durch Gemeinden

Umfassende Energetische Sanierung und kleine Sanierung

Im Rahmen der Sanierungsförderung wird der Einbau einer Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung sowie der Einbau einer monovalenten Wärmepumpenheizung (Jahresarbeitszahl von mindesten 4.0) gefördert und mit einem Ökopunkt (förderbare Kostensumme erhöht sich um € 5.000) belohnt.

Höhe und Art der Förderung

Die förderbare Kostensumme richtet sich nach Art der Sanierungsmaßnahmen bzw. der Anzahl der Ökopunkte. Die förderbare Kostensumme ohne Erreichung von Ökopunkten (Basisförderung) beträgt € 30.000 und erhöht sich pro Ökopunkt um € 5.000. Die Obergrenze beträgt € 50.000 bei vier Ökopunkten. Die Art der Förderung ist bei der kleinen Sanierung und umfassenden energetischen Sanierung unterschiedlich. 

Im Rahmen der Kleinen Sanierung wird ein nicht rückzahlbarer 15%iger Annuitätenzuschuss zu einem Darlehen mit einer Gesamtlaufzeit von mind. 10 Jahren gewährt.
Bei der umfassenden energetischen Sanierung (drei zeitlich zusammenhängende Maßnahmen und entsprechender Nachweis des Heizwärmebedarfs (HWB) vor UND nach der Durchführung der Sanierungsarbeiten) stehen zwei verschiedene Varianten zur Auswahl: nicht rückzahlbarer 30%iger Annuitätenzuschuss zu einem Darlehen mit einer Gesamtlaufzeit von mind. 14 Jahren ODER Gewährung eines nicht rückzahlbaren, einmaligen Direktförderbetrages von 15% der anerkannten Kosten.

Die wichtigsten allgemeinen Voraussetzungen für den Erhalt der Sanierungsförderung zusammengefasst:

  • Das Gebäude bzw. die Wohnungen müssen ständig bewohnt werden.
  • Für die Förderung von Energie sparenden und ökologischen Maßnahmen sowie für Alternativenergieanlagen kann die Baubewilligung auch weniger als 30 Jahren zurückliegen.
  • Die Benützungsbewilligung für das zu fördernde Objekt muss vorliegen.
  • Die Sanierungsmaßnahmen können zum Zeitpunkt der Einreichung des Förderansuchens bereits abgeschlossen sein.
  • Innerhalb von zwei Jahren (gerechnet vom Tag der Ausstellung der ältesten Rechnung) muss um Förderung  angesucht werden.
  • Die Förderung kann nur gewährt werden, wenn bestimmte wärmetechnische Mindestanforderungen erfüllt werden, die Sie bitte dem Informationsblatt entnehmen.

Umfassende Energetische Sanierung und kleine Sanierung: Informationsblatt

Umfassende Sanierung (für Gebäude mit mindestens drei Wohnungen): Informationsblatt

Förderung Heizungsumstellung

Der Umstieg auf eine moderne, automatisch beschickte Holzheizung oder eine Wärmepumpe wird im Rahmen des Luftreinhalteprogrammes vom Land Steiermark gefördert. Diese Aktion gilt für das Stadtgebiet Graz, Leibnitz und Gemeinden im Grazer und Leibnitzer Feld.

Allgemeine Fördervoraussetzungen sind u.a.:

  • Umstieg von händisch beschickten Feuerungsanlagen, Ölfeuerungsanlagen und Wechselbrandkessel jeweils bis einschließlich Baujahr 2004
  • Verpflichtende umfassende Energieberatung (von ich tu´s BeraterInnen)
  • Antragsstellung vor der Errichtung der zu fördernde Anlage
  • Verwendung von ausschließlich neuen Komponenten/Anlagenteilen
  • kein Anspruch auf weitere Zuschüsse oder Förderungen seitens anderer Landesdienststellen
  • Bestätigung, dass kein Fernwärme-/Ferngasanschluss innerhalb der nächsten sieben Jahre zu erwarten ist.

Fördervoraussetzungen – Wärmepumpe

  • Einbau eines Wärmemengenzählers
  • Garantieerklärung über die Jahresarbeitszahl (JAZ) von mind. 4,0 oder 3,5 bei Wärmequelle Luft und Nachweis über die JAZ nach einer vollen Heizperiode
  • geeignetes Wärmeabgabesystem
  • Einhaltung der Anforderungen gemäß Anhang 2b der Richtlinie zur Förderung

Ausmaß der Förderung

  • Die förderungsfähige Gebäudeheizlast wird in Abhängigkeit der Personenanzahl, des Jahresnettoeinkommens und der zurechenbaren Wohnnutzfläche ermittelt.
  • Es werden  max. 600,- Euro je kW Heizlast gefördert

Förderung von Wärmepumpen durch Gemeinden

Wärmepumpen werden zum Teil auch von steirischen Gemeinden gefördert. Die Höhe und Art der Förderung ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Da sich die Förderbedingungen auf kommunaler Ebene rasch ändern können, ist es ratsam sich direkt bei der zuständigen Gemeinde über aktuelle Förderungen zu erkundigen.