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Qualitätsgemeinschaft Erdwärme. Diese unabhaengige Initiative wird unterstützt von: lebensministerium.at

Warmwasser

Eine etwas größer dimensionierte Wärmepumpe kann sowohl für Heizung als auch für die Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Die Kombination mit einer Solaranlage ist ideal.

Bei der Warmwasserbereitung ist die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Warmwasser höher als beim reinen Heizbetrieb. Dadurch sinkt die Effizienz deutlich und die Betriebskosten steigen. In der Praxis ist der Gesamt-Wirkungsgrad der Wärmepumpe um ca. 20 bis 30% geringer – egal ob eine Grundwasser- oder Erdsondenanlage zum Einsatz kommt. Beste Wirkungsgrade erzielt man, indem die Wärmepumpe das Brauchwasser bis ca. 45 °C erwärmt. Für höhere Temperaturen wird mit einem anderen Heizsystem nachgeheizt, z.B. mit einer Elektropatrone im Speicher. Ideal ist die Kombination mit einer Solaranlage. Diese kann im Jahresmittel ca. 70 % des Energiebedarfes solar decken, in den Sommermonaten bis zu 100 %. Die Wärmepumpe kann im Sommerhalbjahr abgeschaltet werden. Das verlängert ihre Lebensdauer.