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Qualitätsgemeinschaft Erdwärme. Diese unabhaengige Initiative wird unterstützt von: lebensministerium.at

Luft

Auch Luft eignet sich prinzipiell als Wärmequelle. Sie sollte aber nur bei Niedrigstenergie- bzw. Passivhäusern gewählt werden (Energiequalität A mit maximal 25 kWh/m²a).

Außenluft ist überall in unbegrenzter Menge verfügbar und besonders leicht zu erschließen. Sie wird von der Außeneinheit der Wärmepumpe direkt angesaugt. Die Kosten für die Wärmequellenerschließung entfallen. Dafür ist mit einer minimalen Geräuschentwicklung zu rechnen. Da an der Außeneinheit Kondenswasser entsteht, ist im Winter auf eine energieoptimierte Enteisung derselben zu achten. Einen entscheidenden Nachteil hat die Wärmequelle Luft: An den kältesten Tagen muss am meisten geheizt werden. Bei tiefen Außenlufttemperaturen kann die Luftwärmepumpe aber nicht effizient arbeiten. Deshalb sollte ihr Haupteinsatzgebiet ausschließlich in Gebäuden mit einem überdurchschnittlich guten Dämmstandard liegen. Neueste Luftwärmepumpen nutzen Solarenergie zur Vorwärmung der Luft. An kalten und bewölkten Tagen - wenn die Solaranlage nicht genügend Energie für die Aufwärmung des Wassers zur Verfügung stellt – kann zumindest die Ansaugluft über einen Wärmetauscher vorgewärmt werden. Damit steigt die Effizienz der Luftwärmepumpe. Außerdem kann das Warmwasser im Sommer mit Solarenergie höchst effizient erzeugt werden.