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Qualitätsgemeinschaft Erdwärme. Diese unabhaengige Initiative wird unterstützt von: lebensministerium.at

Grundwasser

Grundwasser bietet sehr gute Voraussetzungen für die Wärmepumpe. Selbst an den kältesten Tagen beträgt die Wassertemperatur immer noch 7 bis 12 °C.

Über einen Förderbrunnen auf Ihrem Grundstück wird Grundwasser entnommen und direkt der Wärmepumpe zugeführt. Das abgekühlte Wasser wird anschließend über einen Schluckbrunnen wieder dem Boden zurückgegeben. Der Abstand zwischen beiden Brunnen sollte mindestens 10 m betragen. Dabei ist die Fließrichtung des Grundwasserstromes zu beachten. Die Fördermenge der Brunnenpumpe wird durch die benötigte Heizleistung* bestimmt. Als Faustformel kann die Heizleistung in kW mit 250 l/h pro kW multipliziert werden. Je mehr Energie Ihr Gebäude benötigt, desto größer muss die Brunnenanlage sein. Daher sollte ein Bestandsgebäude vorher immer thermisch saniert werden. Vor der möglichen Nutzung ist in jedem Fall eine wasserrechtliche Genehmigung einzuholen. Außerdem gilt es zu prüfen, ob Grundwasser in ausreichender Menge und nutzbarer Qualität zur Verfügung steht.

* Die Heizleistung ist jene Leistung der Heizung in kW, die an den beiden kältesten Tagen im Jahr notwendig ist, um den Raum auf Raumtemperatur (meist 20°C) zu beheizen.