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Qualitätsgemeinschaft Erdwärme. Diese unabhaengige Initiative wird unterstützt von: lebensministerium.at

Erdwärmesonde

Erdwärmesonden werden mittels Tiefenbohrung senkrecht in den Boden eingelassen. Sie brauchen kaum Platz und sind einfach zu installieren.

Die Sonden bestehen in der Regel aus zwei U-förmigen Kunststoffrohren, durch die ein Kühlmittel (z.B. Sole) fließt. Diese entnimmt dem Erdreich Wärme. Üblich sind Bohrungen bis zu 150 m Tiefe. Mit Erdwärmesonden ist man weitgehend unabhängig von der Grundstücksgröße. Deshalb sind sie auch nachträglich z.B. bei der Altbausanierung einfach zu installieren. Erdsonden haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer. Ihre Installation ist in der Regel aber genehmigungspflichtig! Die Länge der Sonde wird durch die benötigte Heizleistung* und die Geologie des Untergrundes bestimmt. Als Faustformel kann die Heizleistung in kW mit 20 lfm pro kW multipliziert werden. Je mehr Energie Ihr Gebäude benötigt, desto länger muss die Sonde werden. Daher sollte ein Bestandsgebäude vorher immer thermisch saniert werden.

* Die Heizleistung ist jene Leistung der Heizung in kW, die an den beiden kältesten Tagen im Jahr notwendig ist, um den Raum auf Raumtemperatur (meist 20°C) zu beheizen.